So erstellst du den Redaktionsplan, der deinem Unternehmen zum Durchbruch auf Social Media verhilft (inkl. Vorlage)

bester Social Media Redaktionsplan erstellen

Der perfekte Social Media Redaktionsplan

Willst du deine Social Media Präsenz optimieren? Lies jetzt, wie ein Redaktionsplan den Unterschied machen kann. Klicke für wertvolle Tipps, um dein Unternehmen auf Social Media erfolgreich zu machen!

Von
Niko Moritz
Oct 2023
Update
Min

Du bist mal wieder auf den Social-Media-Feeds unterwegs und siehst es wieder: Content, der viele Menschen begeistert, viral geht und Kommentare über Kommentare darunter stehen, während deine eigenen Posts im digitalen Nirvana verschwinden.

Du weißt, dass du besseres Engagement, mehr Likes und letztlich mehr Leads generieren könntest.

Aber irgendwie, trotz all deines Talents und deiner Erfahrung, bleibt der zu erwartende Erfolg einfach noch aus.

Du fragst dich, ob du überhaupt etwas richtig machst.

Was fehlt, ist nicht deine Kreativität oder dein Know-how, sondern eine Strategie und die Workflows, die es dir ermöglichen konsistent gute Qualität in effektiver Zeit zu veröffentlichen.

Genauer gesagt, fehlt dir ein Redaktionsplan, der deine zufälligen Anstrengungen in eine kohärente, wirkungsvolle Taktik verwandelt.

Vielleicht hast du auch schon einmal einen Redaktionsplan erstellt, an den du dich nicht gehalten hast oder der einfach zu komplex für dein Team war.

Bei unserer Herangehensweise gibts das alles nicht mehr. Du wirst mit unserer Vorlage nicht nur konsistent mehr Content veröffentlichen sondern auch immer besseren Content für deine Audience erstellen, der dir die Aufmerksamkeit gibt, die dein Unternehmen verdient hat.

Aber lass uns nicht mehr lange aufhalten und direkt starten!

Was ist ein Redaktionsplan?

Du hast es schon oft gehört: "Du brauchst einen Redaktionsplan".

Aber was genau ist das eigentlich?

Ein Redaktionsplan ist nicht nur eine Liste von Ideen oder ein Kalender mit Publikationsdaten. Es ist der Masterplan, der sämtliche Elemente deiner Content-Strategie zusammenführt: Ein Social-Media-Redaktionsplan und ein Redaktionskalender hilft dir, den Überblick über alle Themen, Inhalte und Initiativen zu behalten.

Ein guter Redaktionsplan geht jedoch weit über das reine Planen von Posts hinaus.

Er enthält Ziele, Target-Audiences, Keywords, Veröffentlichungszeiträume und sogar KPIs zur Erfolgsmessung.

Kurzum, ein Redaktionsplan ist die DNA deiner Content-Strategie.

Er gibt dir die Kontrolle zurück und versetzt dich in die Lage, proaktiv statt reaktiv zu handeln. Stell dir vor, du hast eine Schatzkarte, die dich genau zu den Juwelen des Engagements und der Reichweite führt.

Das ist erfüllt ein gut durchdachter Redaktionsplan.

Warum sollte ich einen Redaktionsplan erstellen?

Vielleicht denkst du, du kommst auch ohne Redaktionsplan zurecht.

Du hast ja schon bisher deinen Content irgendwie veröffentlicht. Aber ist "irgendwie" wirklich der Standard, den du anstrebst?

  1. Konsistenz schafft Vertrauen: Deine Zielgruppe erwartet regelmäßigen, hochwertigen Content von dir. Ein Redaktionsplan hilft dir, diese Erwartungen zu erfüllen und schafft somit Vertrauen bei deinem Publikum.
  2. Qualität statt Quantität: Mit einem Redaktionsplan kannst du sicherstellen, dass jeder Beitrag einen bestimmten Zweck erfüllt und einer höheren Strategie folgt. Dadurch steigerst du nicht nur die Qualität, sondern sparst auch Zeit.
  3. Messbarer Erfolg: Ein Redaktionsplan enthält KPIs und Metriken, die dir dabei helfen, den Erfolg deines Contents zu messen. Du kannst Anpassungen vornehmen, bevor es zu spät ist, und so sicherstellen, dass deine Anstrengungen Früchte tragen.
  4. Gesamtbild statt Einzelteile: Ein Redaktionsplan ermöglicht es dir, einen Überblick über deine gesamte Content-Strategie zu gewinnen. Du siehst, wo Lücken sind, welche Themen gut ankommen und wie alles miteinander verknüpft ist.

Mit einem Redaktionsplan hebst du deine Content-Erstellung auf ein neues Level und sicherst dir die Aufmerksamkeit, die du dir so sehr wünschst.

Du wirst mit einem Redaktionsplan sowohl eine Konsistenz in der Anzahl der Veröffentlichungen sehen, wie auch ein Ansteigen der Qualität der Posts, die du, oder du mit dein Team veröffentlichst.

Warum also weiter auf den Zufall setzen?

11 Tipps für einen erfolgreichen Social Media Redaktionsplan

Du bist jetzt überzeugt, dass ein Redaktionsplan für dich unverzichtbar ist. Aber wie fängst du an? Hier sind 11 Tipps, die du sofort umsetzen kannst:

  1. Setze klare Ziele: Ob Reichweite, Engagement oder Leads – definiere, was du erreichen willst.

  2. Kenntnis der Zielgruppe: Du weißt bereits, wer deine idealen Kunden sind. Benutze diese Informationen, um Content zu erstellen, der genau für sie relevant ist. Wichtig ist zu verstehen, was diese Menschen begeistert, beschäftigt und wie du mit ihnen richtig kommunizierst. Um erfolgreichen Content zu erstellen musst du deine Zielgruppensprache sprechen.

  3. Keyword-Recherche: Wenn dein Inhalt auf Search basiert solltest du verstehen, welche Suchbegriffe für deine Zielgruppe wichtig sind, und welcher search-intent hinter diesen Keywords liegt. Diese Informationen solltest du in deine Planung integrieren.

  4. Thematische Cluster: Teile deinen Content in Themenbereiche auf, um eine strukturierte und vielseitige Ansprache deines Publikums zu gewährleisten und einen Überblick darüber zu bekommen, was du schon bearbeitet hast und in welchen Themenbereichen du noch Lücken hast.

  5. Content-Formate variieren: Nutze die Unterschiedlichen Optionen, die auf den Social Media Plattformen verfügbar sind. Manche Menschen deiner Audience bevorzugen kurze Video-Clips, andere lieben gut gestaltete Infografiken oder packende Stories. Variiere zwischen Bildern, Videos und Story-Formate, um deine Audience auf verschiedenen Ebenen anzusprechen.

  6. Redaktionelle Linie finden: Dein Content sollte einen einheitlichen Ton und Stil haben, der zu deiner Marke passt. Dazu ist es sinnvoll den Brand-Core deines Unternehmens definiert zu haben. Wir bieten Workshops dazu an um eine solide Basis und ein gesundes und nachhaltiges Brand Building zu ermöglichen. Wenn dein Team Unterstützung bei der Erstellung des Brand-Cores braucht melde dich gerne über unser Kontaktformular.

  7. Planungstool nutzen: Es gibt zahlreiche Tools, die dir bei der Organisation deines Redaktionsplans helfen können. Unser Favorit ist Publer*. Wenn du wissen möchtest, warum Publer unser Favorit ist, kannst du hier unseren Artikel dazu lesen.

    Redaktionsplan mit Publer Social Media Tool

  8. Team einbinden: Content-Erstellung ist Teamarbeit. Hole Feedback ein und teile Verantwortlichkeiten. Sei als Teamleitung derjenige, der jeden einzelnen im Team dazu befähigt Content für dein Unternehmen zu erstellen und zu veröffentlichen. Social Media ist nicht der Ort um komplizierte Abnahmeprozesse zu bauen sondern jeder sollte befähigt und empowered sein Content für dein Unternehmen zu veröffentlichen. Auch hier gilt wieder, mit einer guten Planung und einem starken Brand-Core Alignment (Ausrichtung) kann jeder aus dem Team seine Verantwortung übernehmen und dementsprechend für mehr Effektivität beitragen.

  9. Agiles Arbeiten: Ein Redaktionsplan ist nicht in Stein gemeißelt. Sei bereit, ihn anzupassen. Tools wie z.B. Trello, Asana, Notion aber auch Google sheets ermöglichen gemeinsam an dem Redaktionsplan zu arbeiten und auf aktuelle Gegebenheiten zu reagieren.

  10. Zeit für Überarbeitung einplanen: Guter Content braucht Feinschliff. Plane Zeit für Überarbeitung und Korrekturen ein.

  11. Erfolg kontrollieren: Nutze die im Plan festgelegten KPIs, um den Erfolg deines Contents zu überwachen und gegebenenfalls nachzujustieren. Verstehe dich wie ein guter Programleiter im Fernsehen, der sich auch immer wieder die Quoten anschaut und bestimmte Formate, Themen und Serien überdenkt, wenn der Inhalt nicht so mit der Zielgruppe resoniert, wie davor angenommen.

Formate und Serien im Redaktionsplan

Du fragst dich vielleicht, wie du all die Tipps aus dem vorherigen Abschnitt umsetzen sollst, ohne im Chaos zu enden. Die Lösung sind zwei Prinzipien, die man verstanden haben sollte um einen effektiven Redaktionsplan erstellen zu können:

  1. Denken in Formaten und Serien
  2. Batch Produktion

Lass uns zuerst genauer Anschauen, wie das Denken in Formaten und Serien deine Arbeit enorm erleichtern kann.

Formate und Serien sind nicht nur für Netflix oder YouTube entscheidend.

Sie sind auch für deinen Social Media Redaktionsplan unerlässlich. Ein Format könnte z.B. ein wöchentliches Tutorial oder eine monatliche Kundenbewertung sein.

Ein Serienansatz könnte mehrere Beiträge umfassen, die sich um ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Frage drehen. Serien ermöglichen es dir, die Geschichte deiner Marke oder deines Produkts in mehreren Beiträgen zu erzählen, was zu erhöhtem Engagement und einer stärkeren Bindung zum Publikum führt.

Die Macht von Formaten und Serien liegt darin, dass sie Struktur und Kontinuität in deinen Redaktionsplan bringen.

Mit einer klaren Struktur fällt es dir leichter, Inhalte im Voraus zu planen, was die Effizienz steigert. Serien hingegen helfen dir, thematisch zusammenhängende Inhalte zu erstellen, die dein Publikum auf eine Reise mitnehmen und dein Unternehmen in einer Branche als Organisation mit Experten positioniert.

Formate und Serien vereinfachen nicht nur die Content-Erstellung und -Planung, sondern sie erleichtern auch die Messung des Erfolgs deiner Inhalte.

Indem du ein bestimmtes Format oder eine Serie über einen Zeitraum verfolgst, kannst du leichter KPIs wie Engagement-Rate oder Reichweite analysieren.

Interessiert an mehr Einblicken in Formaten und Serien?

Ich empfehle, meinen Artikel Von der Idee zum Video-Konzept zu lesen, wo ich tiefer in dieses Thema eintauche und zusätzlich den Prozess erkläre, wie man von losen Ideen zu einem Konzept kommt, mit dem man Content produzieren kann, der nachher wirklich in deine Content-Strategie passt und für deine Audience passt.

Wie du siehst, ist das Denken in Formaten und Serien nicht nur ein Werkzeug für besseres Storytelling, sondern auch eine wirksame Strategie für einen effizienteren und effektiveren Redaktionsplan, welche dir Konsistenz und auch die Möglichkeit gibt, iterativ deinen Content immer besser und effektiver zu machen.

Zeitersparnis durch die Batch Produktion

Batching, also das Bündeln ähnlicher Aufgaben, ist eine Produktivitätstechnik, die dir hilft, deine Arbeitszeit effizienter zu nutzen.

Anstatt deine Energie und Konzentration durch häufige Aufgabenwechsel zu zersplittern, fokussierst du dich auf einen Aufgabentyp und arbeitest diesen in einem Rutsch ab.

Das reduziert den mentalen Aufwand und erhöht die Qualität deiner Arbeit.

Beispiele für effizientes Batching im Social-Media-Kontext:

  1. Content-Erstellung: Wenn du weißt, dass du über den Monat hinweg 20 Posts veröffentlichen willst, dann setze dir einen Tag für die Content-Erstellung. Schreibe alle Texte, erstelle alle Grafiken oder nehme alle Videos an diesem Tag auf.
  2. Interaktion mit der Community: Anstatt ständig deinen Feed zu überprüfen und auf Kommentare zu antworten, blockiere täglich oder wöchentlich eine Zeit nur für die Interaktion mit deiner Community.
  3. Analyse und Optimierung: Statt ständig die Performance deiner Posts zu überwachen, wähle einen festen Tag in der Woche, an dem du die Analytics auswertest und entsprechende Anpassungen vornimmst.

Wie man Batching effizient einsetzt:

  • Batching-Tage festlegen: Entscheide, welche Tage du für welche Aktivitäten reservieren willst. Zum Beispiel Montag acht Stunden für die Content-Erstellung, Dienstag eine Stunde für Community-Management und Freitag eine halbe Stunde für Analyse.
  • Zeitfenster schaffen: Innerhalb der Batching-Tage könntest du auch Zeitfenster für spezifische Aufgaben einrichten. So bleibt noch genügend Raum für Unvorhergesehenes.

Vorsichtsmaßnahmen und Herausforderungen:

  • Batching kann zu Monotonie führen. Achte darauf, Pausen einzuplanen und die Aufgaben vielleicht auch mal zu variieren, damit die Qualität nicht leidet.
  • Batching funktioniert nur dann gut, wenn alle Teammitglieder an Bord sind und die Zeitfenster respektieren.

Durch effizientes Batching kannst du deine Redaktionsplanung nicht nur beschleunigen, sondern auch die Qualität deines Contents erhöhen. Du sparst Zeit und Energie, die du dann in die kontinuierliche Verbesserung deiner Strategie investieren kannst. In einem Ausführlichen Artikel über, was ich die Content-Creation Pipeline nenne, kannst du erfahren, wie du deine Social Media Content Erstellung systematisierst um noch effektiver und effizienter zu werden.

Redaktionsplan erstellen leichtgemacht mit dieser Vorlage

Du bist jetzt mit den Grundlagen und den besten Praktiken für einen erfolgreichen Redaktionsplan vertraut. Aber wie setzt du das Ganze konkret um? Die gute Nachricht: Du musst nicht bei Null anfangen. Ich habe für dich eine Vorlage erstellt, die du sofort verwenden kannst.

So funktioniert’s:

  1. Download der Vorlage.
  2. Anpassung: Die Vorlage ist in verschiedenen Tabellen und Abschnitten organisiert, sodass du sie nach deinen Bedürfnissen anpassen kannst.
  3. Ideen sammeln: Trage alle deine Content-Ideen in den dafür vorgesehenen Abschnitt ein.
  4. Priorisierung: Sortiere deine Ideen nach Wichtigkeit und/oder Dringlichkeit.
  5. Planung: Verwende den Kalenderabschnitt, um die Veröffentlichungsdaten festzulegen.
  6. Umsetzung: Verfolge den Status jeder Idee, von der Konzeption bis zur Veröffentlichung.

Was die Vorlage beinhaltet:

  • Ideenpool: Ein Bereich, in dem du alle möglichen Content-Ideen sammeln kannst.
  • Redaktionskalender: Ein Kalenderformat, das dir hilft, den Überblick über Veröffentlichungsdaten zu behalten.
  • Statusverfolgung: Ein System, um den Status deines Contents von der Idee bis zur Veröffentlichung zu tracken.

Tipps für die Nutzung der Vorlage:

  • Flexibilität: Die Vorlage ist flexibel. Füge Spalten oder Kategorien hinzu, die für dich wichtig sind.
  • Teamarbeit: Wenn du in einem Team arbeitest, stelle sicher, dass alle Zugang zur Vorlage haben und sie regelmäßig aktualisieren.
  • Backup: Erstelle regelmäßig Backups deines Redaktionsplans, um Datenverlust zu vermeiden.

Mit dieser Vorlage hast du einen soliden Startpunkt, um deinen Redaktionsplan systematisch und effizient zu gestalten.

Und wenn du noch tiefer einsteigen willst, schau dir die ultimative Content-Creation Pipeline an, die dir zeigt, wie du deine Content-Erstellung auf ein ganz neues Level heben kannst.

Jetzt fehlt noch die passende Social Media Marketing Strategie

Ein Redaktionsplan hilft dir, deine täglichen Aktivitäten zu organisieren, aber ohne eine klare Strategie gleicht das Ganze einem Schiff ohne Kompass.

Für eine robuste Content-Strategie empfehlen wir die Kombination aus der definition des Brand-Core deines Unternehmens und der 3-Pillar Content Strategie für Social Media.

1. Einklang mit dem Brand-Core

Zuerst musst du sicherstellen, dass deine Social Media Inhalte die Kernbotschaften deines Unternehmens widerspiegeln. Der Brand-Core geht über traditionelle Branding-Modelle hinaus, indem er einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Dadurch wird deine Marke nicht nur einprägsam, sondern auch emotional greifbar für deine Zielgruppe.

2. Anwendung der 3-Pillar Content Strategie

Dieses robuste Framework ist wie ein Turbo, das dir hilft, deine Content-Marketing-Bemühungen zu maximieren, echte Beziehungen zu deinem Publikum aufzubauen und konstante, messbare Ergebnisse zu erzielen.

Es basiert auf den drei Pfeilern:

  • Nachfrage generieren (Generate Demand): Nutze emotionale Trigger, Storytelling oder hochwertigen Content, der Aufmerksamkeit erregt und Engagement fördert. Ziel ist es, das Interesse an deiner Marke oder deinem Produkt zu wecken, ohne direkte Werbung zu machen. KPIs sind hier Shares, Follows und Reichweite.
  • Nachfrage umwandeln (Convert Demand): Sobald die Aufmerksamkeit gewonnen ist, sollten Inhalte folgen, die diese in konkrete Handlungen umwandeln. Das kann durch detaillierte Produktinformationen, Kundenbewertungen oder spezielle Angebote erfolgen. KPIs sind Website-/Landingpage-Traffic und Verkäufe.
  • Loyalität und Fürsprache aufbauen (Build Loyalty/Advocacy): Langfristige Beziehungen sind das Ziel. Inhalte, die dem Kunden Mehrwert bieten oder seine Probleme lösen, können die Loyalität erhöhen. Kunden, die nicht nur befriedigt von deinem Produkt sind, sondern eine außergewöhnliche Erfahrung mit deiner Marke hatten, werden eher zu Fürsprechern deiner Marke. KPIs sind Kommentare und Shares.

Indem du den Brand-Core deines Unternehmens mit der 3-Pillar Content Strategie kombinierst, erhältst du eine leistungsstarke, integrierte Social Media Marketing Strategie, die sowohl strukturiert als auch flexibel ist.

Damit ist dein Redaktionsplan nicht mehr nur ein organisatorisches Tool, sondern ein strategischer Fahrplan zu nachhaltigem Erfolg für dein Unternehmen.

So misst du deinen Erfolg mit dem Redaktionsplan

Der Erfolg einer Content-Strategie zeigt sich nicht nur in der Follower-Zahl, sondern vielmehr in der Qualität der Interaktionen und dem Aufbau einer engagierten Community.

Um den Erfolg deiner Social Media Aktivitäten umfassend zu messen und zu optimieren, gibt es mehrere wichtige Aspekte, die du berücksichtigen solltest:

1. Auswahl der richtigen KPIs

Das Herzstück jeder Erfolgsmessung sind Key Performance Indicators (KPIs).

Diese sollten sorgfältig ausgewählt werden, um die Wirksamkeit deiner Social Media Aktivitäten zu überwachen. Wenn du die falschen KPIs überwachst, weil es z.B. einfach einfach ist, diese zu messen, verschwendest du Zeit und Ressourcen diese Daten zu erfassen.

Als Basis für unsere KPIs dienen die drei Pillars der Social Media Strategie. Je nachdem, welche Ziele du für die einzelnen Säulen deiner 3-Pillar Content Strategie festgelegt hast, können sich auch die KPIs ändern:

  • Pillar 1 (Nachfrage generieren): Neben Shares und Reichweite solltest du auch den organischen Traffic auf deiner Website im Auge behalten.
  • Pillar 2 (Nachfrage umwandeln): Hier sind die Website-Besuche, Verkaufszahlen und die Generierung von Leads ausschlaggebend.
  • Pillar 3 (Loyalität und Fürsprache): Beobachte die Anzahl der Kommentare und Shares, um die Qualität der Interaktionen zu messen.

2. Tools und Dashboards

Zur Messung der KPIs gibt es zahlreiche Tools, von Google Analytics bis zu spezialisierten Social Media Monitoring Tools. Ein Dashboard kann dir einen schnellen Überblick geben, während detailliertere Tools dir tiefere Einblicke ermöglichen.

Jedoch solltest du gerade, wenn du noch nicht regemäßig Content veröffentlichst und mit deiner Community in Interaktion kommst viel Zeit oder Ressourcen in Tools und Dashboard investieren. Du brauchst erst einmal Daten, damit du sie auswerten kannst. Dashboards sind nur Optimierungsschritte, um ein funktionierendes System noch besser machen zu können.

3. Kontinuierliche Anpassung

Die Welt der Social Media ist dynamisch. Daher ist es entscheidend, deine Strategie und deinen Redaktionsplan regelmäßig zu überprüfen und anzupassen. Die Analyse der KPIs dient nicht nur der Erfolgskontrolle, sondern liefert auch wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Aktionen. Alle 6-12 Monate solltest du deinen Redaktionskalender gründlich überprüfen und schauen, welche Verbesserungen du oder dein Team vornehmen kannst.

4. ROI-Berechnung

Der ROI ist mehr als eine Momentaufnahme und sollte über die Zeit hinweg betrachtet werden. Es geht darum, eine engagierte Community aufzubauen, und nicht nur, kurzfristige Gewinne zu erzielen. Diese Gruppierung von Fans um deine Marke, ermöglichen es dir langfristig zu wachsen und sind ein starkes Asset, wonach viele Brands sich sehnen.

Content, der viele Menschen begeistert, viral geht und Kommentare über Kommentare generiert ist genau dieser Indikator für deine engagierty Community um deine Marke herum.

Mit diesen gerade vorgestellten vier Eckpfeilern für die Erfolgsmessung machst du deinen Redaktionsplan zu einem wirklichen Performance-Tool, das deinen Content nicht nur organisiert, sondern auch optimiert.

Fazit

Vom digitalen Nirvana zur engagierten Community – Dein Redaktionsplan macht den Unterschied

Erinnerst du dich an den Anfang, als du dich fragtest, warum deine Posts im digitalen Nirvana verschwinden, während andere viral gehen? Die Antwort liegt im strukturierten Ansatz, den ein gut durchdachter Redaktionsplan bietet.

Ein Redaktionsplan ist weit mehr als ein einfaches Organisationswerkzeug für deine Social-Media-Aktivitäten. Richtig eingesetzt, wird er zum strategischen Fahrplan, der deine Marke in den sozialen Medien erfolgreich macht.

Die Kombination aus dem Brand-Core und der 3-Pillar Content Strategie bietet ein robustes Fundament für deine Aktivitäten. Mit der richtigen Auswahl der KPIs, den passenden Tools und einer kontinuierlichen Anpassung und Optimierung kannst du sicherstellen, dass dein Content nicht nur deinem Publikum gefällt, sondern auch messbare Ergebnisse liefert.

Der Redaktionsplan macht es einfacher, deine Ziele zu erreichen, ob es darum geht, deine Marke bekannter zu machen, den Umsatz zu steigern oder eine engagierte Community aufzubauen. Er ist ein lebendiges Dokument, das im Laufe der Zeit wachsen und sich verändern sollte, genau wie deine Marke und dein Publikum.

Indem du die Prinzipien und Methoden anwendest, die in diesem Leitfaden beschrieben sind, machst du einen großen Schritt in Richtung einer effektiven und effizienten Social Media Präsenz.

Denke daran: Content-Marketing auf Social Media ist ein Marathon, kein Sprint.

Mit einem gut durchdachten Redaktionsplan an deiner Seite bist du jedoch gut gerüstet, um diesen Langstreckenlauf erfolgreich zu bewältigen.

FAQs

Was ist der wichtigste Vorteil eines Social Media Redaktionsplans?

Ein gut durchdachter Redaktionsplan fungiert als strategischer Fahrplan, der dir hilft, konsistent hochwertigen Content zu erstellen, der mit den Zielen und der Brand-Identity deines Unternehmens im Einklang steht. Er kann die Effektivität deiner Social-Media-Aktivitäten steigern und dir dabei helfen, eine engagierte Community aufzubauen.

Wie viele Social-Media-Plattformen sollte ich in meinen Redaktionsplan aufnehmen?

Die Anzahl der Plattformen hängt von deiner Zielgruppe und den Ressourcen ab, die dir zur Verfügung stehen. Es ist vor allem wichtig konsistent auf den jeweiligen Plattformen präsent zu sein und Content zu veröffentlichen.

Wie finde ich die passenden KPIs für meinen Redaktionsplan?

Beginne mit den Zielen jeder Säule deiner 3-Pillar Content Strategie. Für das Generieren von Nachfrage könnten das Shares und Reichweite sein, für das Umwandeln von Nachfrage vielleicht Website-Besuche und Verkaufszahlen, und für Loyalität und Fürsprache die Anzahl der Kommentare und Shares.

Muss ich für ein Analyse - Dashboard bezahlen oder gibt es kostenlose Optionen?

Es gibt sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Optionen. Alle Social Media Plattformen bieten einen Daten-Analyse Bereich. Auch einfache Dashboards wie Google Analytics können für den Anfang ausreichend sein. Spezialisierte Social Media Monitoring Tools bieten jedoch tiefere Einblicke und mehr Funktionen, sie sind aber erst wirklich sinnvoll, wenn man dementsprechende Aufmerksamkeit über Social Media generiert.

Wie oft sollte ich meinen Redaktionsplan überprüfen und anpassen?

Eine kontinuierliche Überwachung der KPIs ist empfehlenswert, aber eine gründliche Überprüfung und Anpassung deines Redaktionsplans solltest du alle 6-12 Monate vornehmen.

Was mache ich, wenn meine Posts trotz Redaktionsplan nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen?

Ein Redaktionsplan ist kein Allheilmittel und erfordert ständige Optimierung. Überprüfe deine KPIs und passe deine Strategie entsprechend an. Es ist auch hilfreich, deinen Content und dein Zielgruppen-Targeting regelmäßig zu evaluieren. Erreiche ich wirklich mit dem Content, den du für dein Unternehmen veröffentlichst die Menschen, die für deine Marke wertvoll sind? Wie kannst du deinen Content verbessern? Wie kannst du einen neuen Ansatz und Zugang zu andersartigem Content bekommen?

Wie viel Zeit sollte ich für die Erstellung eines Redaktionsplans einplanen?

Die Erstellungszeit kann variieren, aber es ist klug, sich ein bis zwei Wochen Zeit zu nehmen, um eine solide Grundlage zu schaffen. Wenn du deinen Brand-Core definiert hast, solltest du schon eine gute Ausgangssituation haben, mit der du ein gutes Fundament setzt.

Später geht es mehr um die regelmäßige Pflege und Anpassung des Plans.

Ist ein Redaktionsplan auch für kleine Unternehmen sinnvoll?

Ja, ein Redaktionsplan ist für Unternehmen jeder Größe sinnvoll, die effektiv und effizient arbeiten wollen. Der Redaktionsplan hilft, Ressourcen effizient zu nutzen und eine klare Richtung in der Social Media Strategie zu haben.

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Veröffentlicht
Oct 2023
Letztes Änderungsdatum
10.10.2023

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